„Café Jakomini – Verein für Stadtteilarbeit, Quartierkultur und Bezirksforschung“ hat für das Kulturjahr Graz 2020 das Projekt zur Erstellung eines Heimatfilms #dokFILM „Menschenwelten Jakomini“ eingereicht. Wir wurden seitens des Programmbeirates Graz Kulturjahr 2020 aus über 600 Einreichungen ausgewählt, diesen Dokumentarfilm für das Kulturjahr umzusetzen. Über eineinhalb Jahre haben der Filmemacher Markus Mörth und Kulturarbeiter Klaus Strobl an der Vorbereitung des Films gearbeitet und umfassende Recherchen über den Bezirk durchgeführt. Im Jänner 2020 erfolgte der offizielle Drehstart zum Film.

IM JAKOTOP: Menschenwelten im urbanen Schmelztiegel Jakomini - Ein Heimatfilm von Markus Mörth

Die Stellungnahme des Programmbeirates zur Förderempfehlung lautete:
„Aufgrund der hohen Kompetenz der Beteiligten und dem Mehrwert als nachhaltige filmische Dokumentation spricht sich der Programmbeirat für eine Förderempfehlung (…) aus.“

In einem ersten Programmfolder zum Kulturjahr Graz 2020 wird der Dokumentarfilm wie folgt beschrieben:
„Der Dokumentarfilm will den Alltag im Bezirk Jakomini erkunden und einen Heimatfilm der anderen Art schaffen, als eine Reise zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, die die Wünsche der Menschen an die Zukunft ihres Bezirkes in den Mittelpunkt stellt. Vor allem will der Film über den gesamten Zeitraum des Jahres 2020 Menschen im Spannungsfeld zwischen der Unerbittlichkeit urbaner Alltagsrealitäten und der permanenten Flucht in die Geborgenheit ihrer ureigensten errichteten Scheinwelten und Rückzugsorte zeigen. Durch Auslassungen und der Transformation und Verformung der sogenannten Wirklichkeit beabsichtigt der Film eine bestimmte Dokumentarfilmästhetik zu erlangen. (…) Als Regisseur konnte der Grätzelverein „Café Jakomini“ den bekannten Grazer Filmer Markus Mörth gewinnen.“

Es ist der einzige filmische Beitrag für das Grazer „Kulturjahr 2020“, das unter dem Motto „Wie wir leben wollen“ steht. Markus Mörth und Projektinitiator Klaus Strobl wollen u. a. aufzeigen, wo und wie sich die Bewohner des Bezirks ihre Rückzugsorte schaffen. Der Film soll auf der Diagonale 2021 Premiere feiern.

Klappe die Erste: Kulturarbeiter Klaus Strobl und Filmemacher Markus Mörth

Unter der Regie des bekannten Grazer Filmemachers Markus Mörth erfolgte gemeinsam mit dem Projektinitiator Klaus Strobl am 25. Jänner 2020 pünktlich zum Drehstart für IM JAKOTOP – Ein Heimatfilm über den urbanen Schmelztiegel Jakomini im MUWA Museum der Wahrnehmung die offizielle Präsentation des ersten Trailers. Im Rahmen von Kulturjahr Graz 2020 wird der Film über den gesamten Zeitraum des Jahres 2020 Menschen im Spannungsfeld zwischen der Unerbittlichkeit urbaner Alltagsrealitäten und der permanenten Flucht in die Geborgenheit ihrer ureigensten errichteten Scheinwelten und Rückzugsorte zeigen.

v.l.n.r. Markus Mörth/Filmemacher, Christian Mayer/Programmmanager Graz Kulturjahr 2020, Eva Fürstner/Leiterin MUWA Museum der Wahrnehmung, Klaus Strobl/Projektkurator Café Jakomini, Günter Riegler/Kuturstadtrat Graz, Michael Grossmann/Leiter Kulturamt Gra

Im Beisein von Kulturstadtrat der Stadt Graz, Dr. Günter RIEGLER, dem Kulturjahr Graz 2020 Programmmanager Mag. CHRISTIAN MAYER und dem Leiter der Grazer Kulturabteilung MICHAEL A. GROSSMANN fiel am 25. Jänner im MUWA Museum der Wahrnehmung unter dem Motto „Im Jakotop, fertig los!“ der offizielle Startschuss zum Drehbeginn. Spannende Drehtage und aufregende Erkundungen der Menschenwelten von Jakomini werden folgen.

Pünktlich um 10.00 Uhr startete im MUWA Museum der Wahrnehmung der offene Drehtag „JAKOMINI, erzähl‘ uns Geschichten!“, wo sich die ersten Bewohnerinnen und Bewohner von Jakomini vor die Kamera wagten und ihre ganz persönlichen Geschichten über den Bezirk ihrem Wohnumfeld und ihrer Lebensweisen erzählten.

Um 18.00 Uhr folgte in den Ausstellungsräumen des MUWA Museum der Wahrnehmung die Präsentation des ersten Trailors „IM JAKOTOP“. Der Heimatfilm der besonderen Art „IM JAKOTOP“ wird eine Reise hautnah zu den Bewohnerinnen und Bewohnern zu ihren Wünschen, ihren Ängsten und Sorgen, aber auch ihrer Zukunftsvisionen. Durch Auslassungen und der Transformation und Verformung der sogenannten Wirklichkeit beabsichtigt der Film eine bestimmte Dokumentarfilmästhetik zu erlangen. Ein Filmprojekt, das so nahe an der Grazer Realität ist, wie wir selbst.

Ein Projekt im Rahmen von Kulturjahr Graz 2020
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